Faltbootgruppe Erlangen
Eine Sportgemeinschaft für den Kanu-Sport

Bild Engadin
ACHTUNG! WARNUNG!: Paddeln ist ein sehr gefährlicher Sport. Er macht süchtig und wer einmal paddeln war, kommt nicht mehr davon los.
Für die Mutigen und Neugierigen: Bitte unbedingt weiterlesen......

Aktuelles

Fahrtprogramm 2019

Nachher

Wintertraining
Wenn es draußen langsam zu frisch wird, schaffen wir die Boote ins Hallenbad und paddeln ebendort weiter.

Ab Dienstag, den 09.Oktober findet wieder alle 14 Tage von 20.00 bis 21.00 Uhr das Wintertraining in der Schwimmhalle des Röthelheimbades statt.

Die kostenlosen Punktekarten zum Eintritt können vorab per Hauspost bei Jörg angefordert oder jeweils am Trainingsabend zwischen 19.30 und 19.45 im Vorraum des Bades entgegengenommen werden.


Bericht zum Abpaddeln auf der Donau
Von: Torsten Rothe
"Rechts von mir ziehen 3 Kajaks auf gleicher Höhe durch das glasklare Wasser.
Die Sonne strahlt. Dabei sah es heute morgen gar nicht so gut aus. Mit dem Boot auf dem Dach ging es in strömenden Regen los.

In Vohburg treffe ich die anderen, wir laden die Boote ab und bringen die Autos nach Kelheim. Hier wartet auch schon der Bus auf uns, der uns zurück zum Start bringt. Immer noch leichter Nieselregen.
Doch als wir starten hört der Regen auf, und die Sonne kommt hinter den Wolken hervor. Also noch ein kurzer Stopp und weg mit den Regenjacken. Die Strömung ist gut, trotz des niedrigen Wasserstands und bald schon zieht sich unser Feld. Also lassen wir uns ein bisschen treiben.

So können die Wildwasserkajaks aufholen. Mit geschlossenen Reihen geht es dann gemütlich weiter, und das Wetter meint es gut. Ab und zu ein Schauer, doch insgesamt trocken und meist sonnig.
Und nun sind wir hier, zehn Boote, elf Paddler, und Hunger macht sich langsam breit. Doch es ist nicht mehr weit bis zum Eininger Fährmann. Endlich Mittag! Bei Bratwurst und Forelle lassen wir das Paddeljahr Revue passieren. Wie oft war ich nun genau im Lech schwimmen? Und ist das tatsächlich eine Unwetterwarnung am Abend? Als Nachtisch gibt es Sahneberge mit Bisquit: Donauwellen und Torten.

Gestärkt und fröhlich machen wir uns dann auf den zweiten Teil unserer Tour. Der achterliche Wind lädt zum Segeln ein, und so zeigen uns Moni und Jörg, wie das so ohne Paddeln geht. Der Donaudurchbruch ist Höhepunkt und Ende unserer Tour. Am Kloster Weltenburg liegen die Anlegestege der Ausflugsdampfer auf dem Trockenen, die Schifffahrt mit den großen Ausflugsdampfern ist wohl schon seit längerem eingestellt. Nur ein paar Barkassen sind mit Touristen unterwegs. Und so genießen wir die ungewöhnliche Ruhe zwischen den hoch aufragenden Karstfelsen.
Unsere Minikajakkämpfer sind inzwischen sichtbar ausgelaugt. Die 28 Kilometer gehen eben nicht spurlos vorbei. Doch irgendwann kommt dann doch die Befreiungshalle in Sicht, und bald schon danach links der Ausstieg. Beim Aufladen der Boote taucht die Sonne die Felsen und die Befreiungshalle in ein warmes abendliches Licht, und wir brechen Richtung Heimat auf.

Dann kam der Sturm. Bereits auf der Autobahn musste ich mit ein paar seitlichen Böen kämpfen. In Erlangen lag erst auf der Kurt Schuhmacher Straße ein Baum quer, und dann versperrte mir ein Feuerwehreinsatz auf der Gebbertstraße den Weg.
Ich kämpfte mir also meinen Weg durch niedergebrochene Äste, und irgendwann kam dann doch das Bootshaus in Sicht. Und so lade ich mein Boot in strömenden Regen ab und bringe es ins Bootshaus. Die beiden Trolle und das Yellow Submarine liegen schon brav im Regal.
Also bringe ich auch Upps ins Bettchen, und ein wunderbarer Paddeltag neigt sich dem Ende."
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Bericht zur Fahrt an die Saalach
Von: Moni Petersen / Hans-Peter Krätz
Das Wochenende an der Saalach kann nicht mit spektakulären "Fang-das-Boot-Spielen" punkten aber Lernerfolge für einzelne Teilnehmer gibt es trotzdem.

- Beim Packen fürs Paddelwochenende sollte man nicht nur ans Gummiboot, sondern auch an die zugehörigen Sitzbretter denken.
Da Uwe die Sitzbretter nicht dabei hatte mussten Susann und er sich bei der ersten Fahrt mit Seilen und anderen Ersatzstrategien behelfen. Ich glaube das war leicht unbequem. Aber besser so rum als anders: Nur mit den Sitzbrettern und ohne Boot wäre es noch schwieriger geworden.

- die Betreiber des Camping Grubhof sind nett und hilfsbereit und helfen mit Brettern und Werkzeug aus.....
Es wurden zwei Bretter gekauft, dann die Löcher gebohrt und jetzt hat Uwe einen zweiten Satz Sitzbretter. Falls man mal einen vergisst….

- beim Kehrwasserfahren ist es wichtig, auf die richtige Seite zu kanten
Diese Erfahrung hat Antonia gemacht. Und ich war beim Zusehen wieder überrascht, wie schnell das Boot sich dann um die Längsachse dreht. Das ist kein langsaaaames reinfallen, sondern eher Schwupp… Immer wieder faszinierend.

- wenn man kurz vor einem Schwallstück mit den Wellen spielen will, sollte die Rolle mindestens beim zweiten Anlauf klappen
Die Geschichte kenne ich nur vom Hörensagen. Man erzählt sich, dass der Vorsitzende sich auf das Rollentraining im Hallenbad freut.

- wenn der Chef des Raftunternehmens am Samstag sagt, man dürfe zum Entladen auf dem linksufrigen Parkplatz parken, dann weiß er das am Sonntag nicht mehr und man parkt lieber wieder rechts..
Immer wieder ärgerlich, das Chaos beim Einstieg in Au. Man fühlt sich nicht willkommen und von den eigenen Sportsfreunden gemobbt.


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Bericht zur Fahrt ins Engadin
Von: Hans-Peter Krätz
Donnerstag, 02. August

Bei der Anreise verlieren Susanne und ich eine Stunde in München auf dem mittleren Ring wegen eines Unfalls und dann nochmal zwei Stunden auf der B2 vor Garmisch. Wegen Sicherungsarbeiten an den Felsen ist die B2 nur einstreifig befahrbar. Es wird also nichts mit "Zelt im hellen aufbauen".
Stattdessen verbringen wir die Nacht vor dem Campingplatz im Freien. Das Wetter lässt es im Moment ja zu.

Freitag, 03. August

Am Morgen fahren wir auf den Campingplatz und bauen das Zelt auf. Wenig später kommen Holger, Claudia und Jasmina. Damit ist unsere kleine Truppe auch schon komplett.
Am Nachmittag fahren wir zum Einpaddeln die Schulzer ohne besondere Vorkommnisse. Wir haben Niedrigwasser und schauen uns die 4er Stellen vorher an. Die Befahrung ist dann kein Problem.

Samstag, 04. August

Heute Vormittag fahren wir mit Claudia noch mal die Schulzer. An jeder der drei schwierigen Stellen legt Claudia eine Schwimmübung hin. Ansonsten läuft alles glatt.

Am Nachmittag fahren Holger und ich die Giarsun. Weil es schon spät ist, setzen wir direkt an der Brücke von Giarsun ein. Es ist 17.15Uhr und wir haben 4 km WW IV vor uns. Wir wollen nur mal durchfahren und für die nächsten Tage scouten.

Die Preußenschleuder fahren wir auf dem Chickenrun gaaanz links. Kein Risiko!!
Der Rest geht auch gut, aber gegen Sieben Uhr kommt ein Gewitter und wir müssen eine Gewitterpause machen. In der Pause rufen wir Susanne an, dass sie uns abholen soll. Eigentlich war der Plan, dass Holger zurück zum Auto joggt. Aber das wird uns jetzt zu spät.

Noch eine viertel Stunde zu fahren und es kommt nur noch die Abschlußstufe. An der Stufe steige ich aus und schaue mir die Sache an. Die Stufe ist rückläufig, aber ganz links kommt man bequem vorbei. Denk ich.

Zwischen angucken, wieder ins Boot steigen und losfahren muß jemand einen Stein in meine Durchfahrt gelegt haben.
Ich rumple drauf und zack hänge ich kopfunter im Wasser. Und dong, dong, dong dotzen Kopf, Hände, Arme und Schultern auf die Steine. Unten angekommen zerrt das Wasser von allen Seiten an mir und obwohl ich die Technik des Rollens wieder beherrsche komme ich in den Panikmodus.
Raus hier!! und damit steige ich aus und schwimme.

Wie im Lehrbuch lass ich Boot und Paddel los; es ist ja genug Zeit für Holger das Material zu holen, bevor es in die Ardezer schwimmt.
Da höre ich einen Pfiff, schaue flußauf, sehe Holger auch am Ufer stehen und sein 4 Fun treibt vorbei. Hä??

Na, ich renne am Ufer lang und sehe ob ich noch irgendwas retten kann, z. B. mein Boot oder mein Paddel, aber die Ufer sind zu steil und unzugänglich. Außerdem, ohne Boot und Wurfsack ist da nicht viel zu machen.

Letztendlich stehe ich auf der Brücke und sehe unsere beiden Boote schön langsam in die Ardezer treiben. Dass mein Boot stiften geht kenne ich schon von der Kelchsauer. Aber jetzt hat sich der 4 Fun noch dazu gesellt und mein Paddel haben sie auch noch mitgenommen. Irgendwie werde ich depessiv!!

Was ist bei Holger passiert? Nun, er hat gesehen, dass ich Schwierigkeiten habe und ist hinterher gefahren. Auf den selben Stein. Während ich allerdings nach links Richtung Ufer und dong, dong, dong gekippt bin, ist er nach rechts Richtung Walze (und Rücklauf) gekippt. Er hat dann Walzenreiten geübt, aber irgendwann hatte sie ihn und er ist auch ausgestiegen. Und konnte sich Gott sei Dank selber aus dem Rücklauf befreien.

Situationsanalyse:
• Es reicht nicht, wenn nur einer anschaut. Mehr sehen mehr. Vielleicht hätte Holger den Stein gesehen.
• Rückläufige Walze: Sicherung aufbauen
• Nicht einfach hinterher fahren

Als Susanne uns abholt stehen wir auf der Brücke und blicken sehnsüchtig in die Ardezer. Von den Booten ist nichts mehr zu sehen...
Am Ausstieg der Giarsun campt eine Gruppe Paddler und denen erzählen wir von unserem Missgeschick. Das soll sich noch als Glück herausstellen.

Sonntag, 05. August

Wir teilen uns die Arbeit auf. Ich versinke im Selbstmitleid (Warum schon wieder? Wir waren doch so vorsichtig! Sind kein Risiko eingegangen, ...) und Susanne, Holger und Claudia machen Bootsfindungspläne.

Dann startet Teil zwei von "Fang das Boot" (Erster Teile siehe Kelchsauer).
Die Polizei haben wir gestern schon informiert und jetzt sagen wir allen Paddelgruppen auf dem Campingplatz Bescheid. Sollte jemand ein Boot oder zwei finden.....

Danach fahren wir zum See und schauen, ob die Boote es bis dorthin geschafft haben.
Haben sie aber nicht. Als nächstes fahren wir zum Ausstieg der Ardezer und hoffen dort Paddler zu treffen, die die Boote in der Ardezer gesehen haben. Wir sind aber noch zu früh und es kommen keine Paddler.
Einfach warten ist blöd, also beschließen wir zur Brücke am Himmelsgucker zu fahren/laufen und uns von dort aus flußaufwärts zum Bockschlitz vorzuarbeiten.
Vielleicht finden wir sie ja. Wir packen unsere Kajaksachen in einen Paddelsack und laufen zum Himmelsgucker.

Bei allem Pech das wir gestern hatten, heute haben wir Glück: Mein Boot hat sich direkt an der Brücke verklemmt und Holgers Boot liegt 20 Meter weiter flußauf. Es wurde von Paddlern am Ufer vertäut. Juhu, wir haben die Boote wieder.

Mein Boot sieht so kaputt aus wie vorher. Den 4Fun hat der Alleingang auf der Ardezer schwerer mitgenommen. Eine Beule am Bug, eine am Heck, Mittelkeil weg. Aber er ist noch dicht und fahrbar.

Das Hochtragen der Boote ist extrem schweißtreibend, denn es ist mittlerweile halb zwei und wieder sehr heiß. Aber egal, Hauptsache wir haben die Boote wieder. Dann kommt der Anruf der campenden Paddler. Sie haben mein Paddel gefunden und wir können es abholen. Damit haben wir unser Material komplett zurück und könnten eigentlich paddeln.

Aber vom Boote bergen und schleppen sind wir so k. o. dass heute nichts mehr geht.

Montag, 06. August

Heute steht wieder die Giarsun auf dem Programm. Auch diesmal nehmen wir den Chickenrun an der Preußenschleuder.
Und die Abschlußstufe schauen wir uns wieder an, diesmal zu zweit. Allerdings ist der Pegel um weitere 10cm gesunken und so können wir nicht mehr erkennen, welcher Stein uns zum Verhängnis geworden ist.

Eigentlich wollten wir mit Claudia noch mal die Schulzer fahren, aber es zieht sich zu und sieht nach Gewitter aus.
Am späten Nachmittag starten dann Holger und Claudia die erste Bootsfahrt mit Jasmina. Susanne und ich sind zum Sichern, fotografieren und Bootetragen am Ufer dabei.

Ab Campingplatz fahren die drei ein paar hundert Meter den Fluss hinab. Jasmina macht das Spaß und die Strecke wird noch mal verlängert.

Beim Rückweg zum Campingplatz fängt der Regen an und hört erst spät in der Nacht wieder auf.

Dienstag, 07. August

Heute ist Heimfahrt und wir verabschieden uns vom Engadin. Aber nicht vom Inn. Auf der Heimfahrt fahren wir bei wieder schönstem Wetter die Imster Schlucht. Die Wasserfarbe ist braun und der Inn hat ordentlich Wasser. So große Wellen habe ich noch nicht gesehen. Aber die wollen ja nur spielen……




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Bericht zur Fahrt an die Isar
Von: Hans-Peter Krätz
Wie der geneigte Leser erinnert, hatten unsere "Neuen" auf der Möll Aufgrund widriger Umstände (Hochwasser) gewisse Probleme. Aber auch wir Lehrer mußten feststellen, dass unser Kursinhalt noch Lücken aufweist.

Also haben wir beschlossen unseren neuen Vereinsmitgliedern eine Vereinsinterne extension zu geben.

Ein Abend auf dem Flachwasser mit "Boot auf die Kante stellen" und flacher Paddelstütze. Vor allem die Paddelstütze soll dafür sorgen, dass man dem kippenden Boot nicht ganz so hilflos ausgeliefert ist.
Dann noch zwei Abende in Fürth auf der Trainingsstrecke und nun der zweite Einsatz in freier Wildbahn auf der Isar. Natürlich nicht die obere Isar, sondern ab Sylvensteinspeicher bis Arzbach.

Der Samstag verlief: Problemlos. Und damit ist nicht die Organisation oder ähnliches gemeint sondern Stefan und Cornelia meisternten 17 km Wildwasser trotz ausgiebigen Übens ohne Schwimmeinlage. Seilfähre, rein ins Kehrwasser, raus aus am Kehrwasser. Und hier und da wurde auch die Paddelstütze erfolgreich eingesetzt.
Samstagabend unter dem Tarp waren alle glücklich und zufrieden....

Sonntagmorgen unterm Tarp saßen alle trocken und hatten die Jacken an. Es regnete seit der Nacht verschieden stark aber durchgehend. Und es ist deutlich kälter geworden.

Dann kam die eine Frage von Susanne, die die Moral der Truppe untergraben hat: "Ihr wollt doch nicht wirklich paddeln gehen?" Genau die Frage, die in dieser Situation nicht kommen darf. Zuerst für einen kurzen Moment Stille. Damit stand aber die Option, nicht zu paddeln, im Raum.

Cornelia und Stefan wollten ihr Erfolgserlebnis vom Samstag nicht durch einen Misserfolg am Sonntag verderben. Irene war auch nicht motiviert und stellt die ihren Neoprenanzug zur Verfügung. Auf einmal waren Neoprenanzüge zu vergeben und ich hätte mit Susanne in Doppeltop fahren können. Susanne wollte aber auch nicht wirklich.

Die zweite Option, in die Sauna zu gehen, schied aus weil sowohl Stefan als ich keine Saunagänger sind.
Damit also wieder paddeln. Holger, Pjotr und ich wollten fahren. Mit einer Verkürzung der Strecke vom Wehr in Fleck bis zur Isarburg hat Holger dann Cornelia und Stefan wieder mit ins Boot ziehen können. Damit sind außer Michael und Irene alle wieder Boot gefahren.

Und das gleiche wie am Samstag: Keine Schwimmeinlage und eine schöne, wenn auch kurze Strecke.
Holger und ich haben an der Isarburg noch gespielt, während die anderen schon die Autos geholt haben.

Fazit: Cornelia und Stefan sind bereit für die nächste Stufe: Die Saalach im September.
PS: Cornelia hielt ihr hohes Niveau und hatte wieder zwei Bleche Kuchen dabei!!!
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Bericht zur Pfingstfahrt 2018 Teil 1
Von: Holger Scherl
Paddeln mit Bootsneulingen auf der Möll - oder wie rette ich 2 Schwimmer, 2 Boote und 2 Paddel gleichzeitig, eine Fallanalyse

Prolog

Nach unserem Einsteiger Kajakkurs mit einem ganzen Wochenende geballter Praxis im Kajak fahren und Schwimmen auf bzw. im Wildwasserkanal in Hunigue haben sich 2 unserer Teilnehmer entschlossen mit auf die Pfingstfahrt nach Obervellach zu kommen. Dazu kommt noch ein weiterer Anfänger mit Erfahrungen auf der Salza und Einsteigerkurs an der Soca. Unser Anfängerteam ist komplett: Cornelia, Stefan und Torsten.

Was sie nicht wussten. Die Möll hat ordentlich Wasser (das unangenehme Wort Hochwasser vermeiden wir auszusprechen). Fast alle Äste und Büsche in Ufernähe erfrischen sich dauerhaft im kühlen Nass. Kehrwässer sind kaum vorhanden und wenn warten dahinter eben erwähnte Pflanzengattungen darauf unsere wackeren Sportler innig zu umarmen.

Samstag, 26. Mai

Wir entscheiden uns für das Stück Raggaschlucht Campingplatz (WW 1-2, 6km).
Torsten fährt aus dem Startkehrwasser, reagiert etwas überrascht auf die Strömung nach der Kehrwasserlinie und vergisst das Bootsankanten. Was hat das meistens zur Folge? Richtig.

Orientierungswechsel und ohne eine Eskimorolle bleibt einem nur geduldig auf die „Hand Gottes“ (HandofGodRescue) zu warten oder wie in seinem Fall beherzt an der Spritzdecke zu ziehen. Ganz im Gegensatz zu den zuschauenden Uferpflanzen hat er danach genug Erfrischung und entscheidet sich für Abbruch.

Bleibt noch zu klären wie 0,002 km im Fahrtenbuch notiert werden, aber es darf glaube ich immer auf den nächsten vollen km aufgerundet werden.

Sonntag, 27. Maii

Heute sind auch Cornelia und Stefan mit von der Partie. Wir suchen einen einfacheren Einstieg weiter Flussaufwärts und siehe da: die ersten 20 Meter verlaufen bei allen Paddlern ohne größere Probleme. Auch danach machen wir keine Experimente und kommen gut gelaunt am Campingplatz an.
Weil das mit dem Schwimmen im Wildwasser noch verbesserungsfähig ist, üben wir es nach der Welle am Campingplatz.
Nase und Zehen nach oben, Füße flussabwärts, seitliches Versetzen mit entsprechender Schulterausrichtung und Arm/Handschlag (Fachbegriff aus der Schwimmkunst: Altdeutsch Rücken) und schließlich das Herausschwimmen ins Kehrwasser. Die aufgestellte Schwimmerrettung musste niemand in Anspruch nehmen. Danach darf jeder noch einen jeweils anderen mit dem Wurfsack herausziehen. Wir achten als Schwimmer darauf die Hand in Flussmitte für das Seil zu nehmen. Alles klappt perfekt, nur die Wurfsäcke könnten noch besser geworfen werden!!

Montag, 28. Mai

Heute wollen wir so viel wie möglich üben. Eigentlich war damit das Kehrwasserfahren gemeint. Die Teilnehmer wollten aber ihre erworbenen Schwimmkenntnisse ausgiebig in der Praxis testen. Aber ich will nichts vorwegnehmen.
Der heutige Tag sollte nämlich unverhofft zu einem Fortgeschrittenenkurs in Sachen Gruppenführung und Schwimmer- bzw. Bootsrettung werden.

Wir teilen zwei Gruppen ein, jede hat jeweils 2 erfahrene Paddler. Die erste Gruppe nimmt Torsten, die zweite Cornelia und Stefan in ihre Mitte. Ich führe Gruppe 2 an und überzeugt von unseren erlernten Fähigkeiten steuere ich das erste Kehrwasser an.
Das vorher ausgemachte Handzeichen für Kehrwasserfahren wird allerdings komplett ignoriert und voller Überraschung versucht die Gruppenmitte 30m später ans Ufer zu fahren. Pjotr und ich müssen daraufhin Cornelia helfen, die gerade noch vor einem hereinhängenden Ast ans Ufer gekommen ist und von der Strömung trotz Flussaufpaddeln sich cm um cm dem Astkuscheln nähert.

In diesem Moment sehe ich Stefan sich entscheiden, aus seinem Kehrwasser herauszupaddeln um die 800m entfernte erste Gruppe einzuholen. Ich entscheide mich Stefan nachzufahren und hoffe darauf, dass Pjotr und Cornelia die Situation alleine Händeln können.
Ein kurzer Blick flussaufwärts zeigt allerdings, dass das mit der Hoffnung oft so eine Sache ist. Ich Pfeife so laut ich kann, damit Gruppe 1 sich nicht noch weiter entfernt und sich jemand Stefan annimmt. Nachdem ich flussaufwärts gedreht habe sehe ich, dass Pjotr bereits Cornelia auf das Heck geladen hat und mit Ihr einen Uferbereich ohne unsere Pflanzenfreunde sucht.

Ich fahre an Land, steige aus meinem Boot damit ich auf Cornelias Boot warten kann und dieses aus der Strömung ziehe. Warten musste ich nicht. Also greife ich zu, brauche aber ca. 10m bis ich es am Weitertreiben hindern kann. Hätte ich nur mein eigenes Boot weiter herausgezogen! Es versucht Anschluss zu finden. Aber wozu hat man eine zweite Hand? Ohne Wasser im Boot lässt es sich leicht zu uns ziehen. Ich leere Cornelias Boot aus und fahre es zu ihr. Wir können unsere Fahrt fortsetzen.

Nächste Übung: Hereinfahren ins Kehrwasser nach Insel in Flussmitte. Dann Seilfähre nach Insel über Strömung des zufließenden Wassers.
Cornelia ist wieder ein wenig spät im Kehrwasser und muss ihre Balance nach der Insel unter Beweis stellen, wo das Wasser wieder zusammenfließt. Sie nimmt die richtige Bootskante. Also alles gut. Aber nein. Mal sehen, ob die Kante wirklich richtig ist. Also wechselt sie auf die andere Kante und siehe da, intuitiv gleich zuerst richtig gemacht. Nur jetzt zeigt die falsche Kante zur Strömung.
Cornelia reagiert schnell und verlagert ihr Gewicht. Noch ein Paddelschlag und sie hat es geschafft. Die Strömung greift immer mehr an und berührt unterdessen das Oberschiff. Die Zeit vergeht in Zeitlupe. Vorwärtsschlag oder Paddelstütze - jetzt denke ich. Ich sehe Cornelias flehende Blicke in meine Richtung. Ich entscheide mich die wichtigen drei Wörter zu rufen: Paddel, Paddel, Paddel. Doch die Nervenimpulse zu den Sprechmuskeln sind langsamer als die Strömung. Cornelia wird mein Rufen nicht mehr hören - unter Wasser. Da poppt auch schon ein Kajakhelm an die Wasseroberfläche.
Die zugehörigen Hände greifen die Griffe an meinem Heck und wir müssen ein wenig flussabwärts paddeln bis wir ans Ufer kommen können. Pjotr kümmert sich unterdessen um das frauenlose Boot. 500m später ist alles an Land.

Nur Stefan ist nicht mehr da. Er ist nach meiner bestimmten aber freundlichen Ansprache von vorhin (Gruppe bleibt zusammen) am Ufer geblieben und hält sich an einem Ast fest. Ich muss mein Boot auf dem benachbarten Wanderweg 500m flussaufwärts tragen und fahre mit ihm zurück zur Gruppe. Für Gruppe 1 gibt es dann auch eine Bergeübung, denn Torsten wurde es bei dem guten Wetter zu heiß im Boot und er nahm die Hilfe einer hohen Welle dankend an. Die Bergeaktion verläuft problemlos.

Das letzte große Kehrwasser nutzt dann Cornelia noch einmal zur Erfrischung. Gruppe 1 fährt schon mal weiter. Endlich sind wir soweit. Wir versuchen diesmal besonders auf das Überqueren der Kehrwasserlinie zu achten.
Also Geschwindigkeit, Winkel und der letzte Vorwärtsschlag in die Strömung gesetzt und kräftig durchgezogen. Bei Stefan klappt es richtig gut. Bei Cornelia auch, nur das Kanten wird vergessen. Pjotr ist wieder zur Stelle und Cornelia wird in Sicherheit gebracht.
Ich schicke Stefan ins nächste Kehrwasser, und stoße Cornelias Boot zu den Uferpflanzen. Dabei schiele ich zu Stefan, sehe aber nur noch sein Boot. Leider von der falschen Seite. Also unverrichteter Dinge schnell drehen und paddeln wie ein Irrer Richtung Stefan, den ich aber nicht mehr sehe. Auch nicht unter seinem Boot. Da steht er am Ufer hinter einem Baum und lächelt mir freudig zu. Erleichtert zeigen wir uns beide einen Daumen nach oben. Unser Flirt wird jähe unterbrochen als ich Stefans Paddel und Boot in der Hauptströmung wieder ins Blickfeld bekomme. Weit hinter mir flussaufwärts schaut Cornelias Boot sehr ähnlich aus. Beide rot, beide mit Luke nach unten, aber Cornelias Boot in Ufernähe. Ich hole Stefans Paddel ein und paddle mit 2 Paddeln Stefans Boot hinterher, drehe es um und stoße es zum Ufer. Leider kann ich es dort nicht festhalten. Also werfe ich das Paddel an Land.

Die Rettungsaktion muss ich zweimal abbrechen, als ein hereinhängender Ast den Weg blockiert. Auf Kuscheln habe ich keine Lust. Stefans Boot dreht sich immer wieder auf die falsche Seite. Vielleicht liegt es ja doch am Boot und nicht am Paddler?!
Pjotr hat nun auch Cornelias Boot im Kehrwasser. Nach ca. 1km kann ich an einer Sandbank anhalten und Stefans Boot an Land ziehen. Unsere Gruppe ist komplett voneinander getrennt. Zwar weiß ich, dass alle in Sicherheit sind, aber ich muss Stefans Paddel suchen gehen (Strommast und Brücke sichtbar beim Werfen des Paddels, war als Ortsangabe zu ungenau). Beim Suchen stoße ich auf Stefan, er hat schon mit den anderen beiden Helden gesprochen. Trotzdem wandere ich nochmals flussauf zu Cornelia und Pjotr, nachdem wir Stefans Paddel wieder gefunden haben. Die beiden queren den Fluss mit Ihren Booten, ach so, nicht auf dem Wasser, sondern über dem Wasser mit Hilfe einer Brücke und suchen einen leichten Einstieg.
Letztlich findet unsere Gruppe nach 1h Wanderung wieder zusammen und wir fahren weiter zum Campingplatz, wo nur noch Hans-Peter geduldig auf uns an der Welle wartet.

Unsere Rettungs- und Bergestrategie dieses Tages sprich Paddler in Sicherheit bringen oder er bringt sich selbst in Sicherheit, danach kümmern wir uns um das Material (Strategie 1) hatte bei dem schnell fließenden Fluss zur Folge, dass sich unsere Gruppenmitglieder weit voneinander entfernten. Deshalb entschließen wir uns dazu eine neue Strategie auszuprobieren.

Mittwoch, 30. Mai

Mittwoch, 30. Mai Oberstes Ziel ist es, die Gruppe zusammenzuhalten. Strategie (2), um dieses Ziel zu erreichen: Bei einem Schwimmer paddeln die Mitglieder notfalls flussauf, um Geschwindigkeit rauszunehmen, bis alle wieder zusammen sind. Danach wird ein gutes Kehrwasser gesucht, um den Schwimmer und sofern möglich das Boot in eben dieses zu manövrieren. Das kann natürlich zur Folge haben, dass der Schwimmer eine Weile im Wasser ist, was wir aber bewusst in Kauf nehmen. Ich habe keine Lust mehr auf Gruppenführung und überlasse es Michael, der meine Gruppe anführt - wieder mit Cornelia und Stefan in der Mitte. Gruppe 1 bekommt Pjotr zur Unterstützung.

So los geht’s. Beim Kehrwasserausfahren rufe ich jedem unserer Frischlinge die gleichen Worte zu: Paddel, Paddel, Paddel. Trotzdem wird auf der Verschneidungslinie geparkt, aber diesmal ohne irgendwelche Folgen. Man merkt schon, dass der letzte Tag an den Nerven gezehrt hat und eine große Nervosität vorhanden war. Kurz vor der ersten Brücke passiert es. Ein Vorwärtsschlag misslingt, Stefans Boot dreht sich seitlich zur Strömung und treibt auf den Brückenpfeiler zu. Ich rufe wieder: Paddel, Paddel, Paddel. Stefan schaut überrascht auf sein Paddel und denkt wohl: “Ist doch in Ordnung, was hat er denn?”. Er schaut ratlos zu mir. Ich rufe: “Paddel einfach, maaaaach irgendwaaaas, aber Paddel”. Nach zwei Vorwärtsschlägen hat sich an Stefans Bootsausrichtung nichts verändert. Außer dass es nun genauso schnell wie die Strömung ist.

Zwei Sekunden später: “ BÄÄÄÄNG. Stefans Boot kracht seitlich gegen den Pfeiler. Ihm kommt der Satz noch in Erinnerung “Steine sind unsere Freunde” und versucht sich gegen den Pfeiler zu lehnen. Aber zu spät. Ich sehe ihn flussaufwärts Richtung Wasser fallen. Etwas Panik kommt in mir auf, bei den Gedanken, was bei einer solchen Aktion passieren kann und so nehme ich meine Pfeife, und pfeife wie irre dreimal hinein, damit Michael mir helfen kommt. Ich fahre rechts am Pfeiler vorbei, und Stefan, sein Paddel und sein Boot fahren einzeln links am Pfeiler vorbei. Ich pfeife noch einmal, weil sich Michael nicht einmal umdreht. Und schon ist es passiert.

Der Schalldruck aus meiner Pfeife, gepaart mit der Anfangsnervosität muss wohl Cornelia in 50 Metern Entfernung zum Fallen gebracht haben. Jetzt haben wir haben zwei menschliche und vier materielle Teile schwimmen. Ich nehme Stefan an mein Heck, schnappe mir sein Paddel und fahre damit wie besprochen weiter zum Rest der Gruppe, bzw. was davon übrig ist.

Nach einiger Zeit geht mir die Kraft aus. Ich kann mein Boot kaum noch beherrschen. Ich rufe Stefan in Heckrichtung zu: “Lass Dein Boot endlich los!” Antwort: “Ich halte schon lange mein Boot nicht mehr fest”. Daraufhin ist mir klar, dass ich ans Ufer fahren muss, um dort Stefan loszukriegen. Ich gebe Ihm sein Paddel und fahre zu den anderen beiden. Die beiden Boote treiben weiter. Nach der nächsten Flusskurve nimmt sich die erste Gruppe freudig überrascht den beiden Booten an. Torsten wird in der Flussmitte zurückgelassen, wo sich ein großes Kehrwasser befindet. Nachdem Cornelia Safe ist, fahre ich zu Torsten und beobachte, wie sich die Einzelteile unter Zuhilfenahme von Uferwegen und Brücken wieder vereinigen.

Nachdem Stefan wieder ins Boot steigt und zur Gruppe fahren will, klappt das mit dem in die Strömung fahren nicht. Also wieder Bergeaktion. Wenn mal der Wurm drin ist, dann geht halt nix mehr. Oder zutreffende Zitate aus der Fussballerszene: “Haste Scheisse am Fuss, hasste Scheisse am Fuss”, oder “Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu”. Deshalb ließen wir Stefan die Fahrt abbrechen und sein Boot musste Herrenlos solange mitfahren bis man mit dem Auto in Flussnähe gelangen konnte.

In unserer Gruppe stand es also 2:0 für Stefan. Das wollte Cornelia nicht auf sich sitzen lassen und glich noch bis zum Campingplatz auf 2:2 aus. Davon gibt es nicht viel zu erzählen, außer vielleicht, dass Pjotr gemerkt hat, dass mit Wasser vollgelaufene Boote höchst unangenehm sind, wenn man sie sich ans Cowtail macht. Fast wäre das angeleinte Boot an der einen Seite des Brückenpfeilers und er an der anderen Seite vorbeigefahren, aber Gott sei Dank nur fast. Und somit ist alles berichtet.

Analyse:
Bei der schnellen Strömung haben beide Strategien ihre Vor- und Nachteile:
Strategie 1 (Schwimmer sofort raus) lässt den Schwimmer am wenigsten der Gefahren im Wildwasser ausgesetzt. Dafür besteht die Gefahr, dass die Gruppe sich auseinander dividiert, insbesondere wenn man versucht auch das Material zu bergen.
Dies verhindert Strategie 2 (Gruppe bleibt zusammen) zwar recht gut, dafür muss der Schwimmer länger im Fluss verbleiben. Die Wahrscheinlichkeit eines Steinkontakts, Steckers bzw. einer Unterkühlung erhöhen sich aber dadurch erheblich.
Insofern gefällt mir persönlich Strategie 1 besser. Notfalls würde ich dann lieber ein Boot weitertreiben lassen und die Fahrt für diesen Teilnehmer kontrolliert abbrechen. Strategie 2 macht besonders dann Sinn, wenn das Verhältnis erfahrener zu unerfahrenen Paddlern ungünstig ist. In unseren Beispielen hatte Gruppe 1 kaum Probleme (Verhältnis 2:1), während bei Gruppe 2 (Verhältnis 2:2) die Berge- und Rettungsaktionen doch recht problematisch waren. Man bedenke, dass in einer Kajakschule eher von einem Verhältnis von 1:5 auszugehen ist!

Als Fazit muss man wohl feststellen, dass die beschriebenen Bedingungen generell nicht unbedingt Anfänger geeignet waren.
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Bericht zur Pfingstfahrt 2018 Teil 2
Von: Cornelia Krebs
Das Rauschen der Möll

Samstag, 26. Mai

Herrliches Wetter bei der Ankunft in Obervellach. Nach dem Zeltaufbau lernen wir (Stefan und ich) die Gruppe beim Abendessen kennen und werden sofort in die Tischgruppe unter dem Zeltdach integriert.

... und die Möll rauscht und macht Lust aufs Paddeln!

Sonntag, 27. Mai

Am Vormittag starten wir nach der Besichtigung der "Wildwasserarena Flattach" etwas weiter unterhalb bei einer Brücke mit Holzlager. Nach dem Anpassen der Boote im prallen Sonnenschein paddeln wir mit viel Spaß und ohne besondere Ereignisse bis zum Campingplatz. Nass werden wir nur durch Selbstkühlung, spritzendes Wasser und die anschließende Schwimm- und Rettungsübung bei jetzt einsetzendem leichtem Regen!

... und die Möll rauscht und alles macht Spaß!

Am späten Nachmittag nach dem Regen fahren wir (Stefan und ich) mit dem Mountainbike zur Wildwasserarena zum Zuschauen, wo Holger und Hans-Peter spielen. Abends sitzen wir rund ums Lagerfeuer

... und die Möll rauscht plötzlich etwas leiser, man versteht auf einmal die Gespräche auf der anderen Seite des Feuers!

Montagmorgen früh um fünf

... und die Möll rauscht so laut, dass man kaum die Vögel zwitschern hört!

Um halb acht scheint die Sonne auf das Zelt: Zeit fürs Frühstück.
Für die Anfänger wird dieselbe Strecke wie gestern geplant mit der Zusatzaufgabe, alle angezeigten Kehrwasser anzufahren! Der Wasserstand am Einstieg ist höher. Warum ich plötzlich schwimme, weiß ich nicht!

Aber wie ich schwimme weiß ich von der gestrigen Übung. Aus dem Kehrwasser, das ich nicht erreicht habe, fliegt mir ein Wurfsack zu. Mit Paddel in der Außenhand und Leine in der Innenhand schlucke ich ordentlich Wasser wie Holger es prophezeit hat. Weiter geht's zu Fuß auf dem grasigen Damm links der Möll, denn mein Boot wird weiter unten eingefangen.
Beim Rausfahren aus dem nächsten Kehrwasser schwimme ich wieder. Pjotr schleppt mich und mein Paddel an das rechte Ufer. Er und Holger folgen auf dem Wasser meinem Boot. Stefan ist noch im Kehrwasser.

Vom Vortag kenne ich hier den Radweg, der dem Ufer folgt. Bei der nächsten Brücke treffe ich sie und Antonia wieder. Stefan wartet immer noch brav im Kehrwasser. Holger schnappt sich sein Boot und geht ihn holen. Wieder beieinander und alle im Boot warten wir im nächsten Kehrwasser eine Weile am schattigen - kühlen - kalten Ufer, denn in der ersten Gruppe ist unterdessen Thorsten schwimmen gegangen.
Da alle guten Dinge drei sind, schwimme ich noch einmal. Pjotr und ich sind unterdessen ein gutes Team: Sofort hat er mich am Boot hängen, ich habe mein Paddel und er drängt mein Boot ans rechte Ufer.

Leider weiß das Holger nicht. Er bittet Stefan, alleine weiter bis zum nächsten Kehrwasser zu fahren. Stefan sucht sich eines mit Büschen aus, wo er sich festhalten kann.
Erfahrenere Paddler ahnen, was jetzt passiert: Stefans Boot treibt unter ihm weiter und schon schwimmt auch er. Sein Paddel muss er los lassen, um sich vor dem Gestrüpp zu schützen, aber er schafft es an Land. Holger rettet erst das Boot, dann das Paddel und läuft anschließend nach oben, um Pjotr und mir zu sagen, wo wir sie wieder treffen.
Pjotr und ich haben unterdessen geschaut, welche Stelle sich eignet, damit ich wieder in Wasser komme. Unsere Boote haben wir fünf Meter die Böschung hoch gewuchtet und zur nächsten Brücke getragen.

Das Schlussstück bis zum Campingplatz macht dann richtig Spaß und die Welle kommen alle gut runter. Inzwischen fängt es an zu regnen.

... und die Möll rauscht unten und der Regen oben auf das Zeltdach unter dem wir alle sitzen.

Weitere Aktionen entfallen heute und als es vor der Dämmerung aufhört zu regnen gehen wir zum Essen zur Grillkunst.

... und die Möll hat wohl gerauscht, aber ich habe es nicht gehört in der Nacht.

Dienstag, 29. Mai

ist für die drei Frischlinge Wandertag bei leichtem Regen und nur kurzem Sonnenschein.

... und nachts rauscht beängstigend die Möll und verursacht Schlaflosigkeit.

Mittwoch, 30. Mai

"Wenn ich heute nicht schwimme, schreibe ich den Bericht", sage ich beim Einstieg in die wieder gleiche Strecke. Denn Hans-Peter hat sich am Abend vorher erkundigt, ob einer von den Frischlingen das machen könnte. (Ich habe es mir offensichtlich nochmal anders überleg ;-) )

Aus purer Nervosität kippe ich kurz nach der ersten Brücke ins Wasser. Stefan war hinter mir und hat sich direkt den Abgang vom Brückenpfeiler zum Kentern ausgesucht. Da vorher ausgemacht war, dass die Gruppe zusammenbleibt, bis eine geeignete Landestelle für alle erreicht ist, schwimmen wir diesmal etwas länger (aber wärmer, da Hans-Peter uns mit richtiger Neo-Kleidung ausgeholfen hat).

Mir geht es nach der ersten Kenterung wesentlich besser, aber als Stefan das zweite Mal schwimmt und Michael B. mich fragt, ob ich dort drüben das Kehrwasser treffe, verkneife ich mir, "Wo?" zu fragen und sage direkt "Nein!". Stefan gibt dann auf Hans-Peters Anraten für heute auf.
Der Rest der Fahrt macht dann richtig Spaß, aber das große Kehrwasser kurz vor Ende treffe ich nur zu drei Vierteln und schwimme eigenhändig hinein, Boot und Paddel werden von der Gruppe sofort geborgen. "Du hast alles richtig gemacht!", meinen Holger und Hans-Peter.

Nach einer Pause mit einigen Späßen (Holger mit den Füßen auf dem Boot aus dem Kehrwasser, Michael B. ohne Paddel für das nächste Stück) geht es weiter. Pjotr führt mich sicher über die Welle am Campingplatz. Dann schickt er mich in das letzte Kehrwasser und ... mit ziemlichem Wackeln und Schwanken schaffe ich es knapp im Boot zu bleiben. Erkenntnis dieser Aktion: Man muss die Paddelstütze (oder den Konterschlag?) halten bis zum Schluss!

... und die Möll rauscht unbarmherzig und lässt bei Hochwasser keine Fehler zu!

Fazit:
Die Fahrt hat uns einen Riesenspaß gemacht und vor der nächsten Fahrt wird Hans-Peter noch etwas mit uns üben! Vielen Dank!
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Bericht zur Pfingstfahrt 2018 Teil 3
Von: Hans-Peter Krätz
Wasser satt!!!

Nachdem Holger und Cornelia ja schon einen großen Teil der Ereignisse geschildert haben, beschreibe ich noch die restlichen Aktivitäten. Wir haben pro Tag eine Tour mit den Anfängern unternommen und dann eine Tour nur mit dem Stammpersonal.

Samstagnachmittag, 26. Mai

Nach dem Mittagessen geht es gleich vom Campingplatz aus für 10 km weiter bis zum Stausee. Die Strecke hat am Anfang längere Flachwasserpassagen, aber dann geht die Post ab!! Wir haben gutes Mittelwasser und somit über die ganze Flußbreite Wasser satt, hohe Wellen und fette Walzen. Wir sind sonst oft bei Niedrigwasser oder sogar Niedrigstwasser unterwegs und daher macht das Fahren hier richtig Spaß. An einem heftigen In-dem-Abfall-Kehrwasser scheitert Antonia und schwimmt. Sie ist aber schnell raus, wir haben das Boot und weiter gehts.
Wirklich eine Superstrecke, wenn nur dass dumme Flachwasser vorher nicht wäre....

Sonntagnachmittag, 27. Mai

In Flattach gibt es die "Mölltaler Wildwasserena". Die Möll ist hier unterhalb des Stausees auf ca. 500 Meter zu einer WWIII - IV Slalomstrecke ausgebaut. Es gibt zwar kein Förderband wie in Leipzig, aber eine schöne Bootsrutsche am Anfang und eine fette Welle am Ende. Und dazwischen auch jede Menge Spaß. Holger und ich gehen abends noch auf die Arena, während der Rest der Truppe den Regen und das Gewitter genießt. Montagnachmittag, 28. Mai

wird der oberste Teil der Möll ab Putschall bis Winklern gepaddelt.

Es fahren Holger, Michael S. Pjotr und ich. Wir haben einen Pegel von 1.35m und lt. DKV wird die Strecke ab 1,15m "recht wuchtig". Wir würden nicht sagen "recht wuchtig" sondern "recht spaßig". WWIII, Wellen, Kehrwasser und viele Spielmöglichkeiten. Flußab wird es Kontinuierlich leichter, dafür kann man auf WWII die schöne Landschaft genießen. Wegen der schnellen Strömung brauchen wir für die 15 km keine zwei Stunden.

Dienstag, 29. Mai

Heute wollen wir zu dem Fluß, auf den wir uns schon alle freuen: Die Isel! Da die Fahrt zur und auf der Isel eine Tagestour ist, haben Torsten, Stefan und Cornelia heute frei und der Rest bricht zur Isel auf. In Lienz angekommen müßen wir feststellen, dass wir für diesen Wasserstand die falsche Gruppenzusammensetzung haben.
Bei Michaels Kommentar "hier ist schwimmen ein No-Go" zucke nicht nur ich zusammen...

Das, zusammen mit dem Satz aus dem DKV zur Isel "... Hochwasserschutzstufen, die bei höherem Wasserstand teils gefährliche Rückläufe bilden.... " führt dazu, dass wir der Isel schweren Herzens Ade sagen und zurück zur Möll fahren.

Die Möll von Winklern bis Rakowitzen verspricht WWI - Ill bei "längeren Stecken WWIll". Es sind allerdings zuerst mal längere Strecken Flachwasser zu übewinden. Dann aber kommt wegen des hohen Wasserstands fettes WWIII+ und wir werden für das Flachwasser entschädigt. Antonia scheitert an einem Felsen in der Flußmitte. Der schmeißt sie um. Sie rettet das Paddel, Pjotr rettet Antonia, aber das Boot ist weg.
Antonia steht auf der falschen Flußseite. Sie hängt sich bei Michael ans Boot und er fährt sie auf die andere Seite. Das Ganze findet mitten im Katarakt statt und macht Antonia trotzdem Spaß.

Boot weg. Telefonieren mit Karo, die uns am Ausstieg abholt. Antonia geht zur Straße. Wir fahren weiter, finden das Boot und legen es auch an die Straße. Am Ende sind Frau und Material wieder zusammen und wir haben etwas erlebt.

Holger, Michael und ich machen noch eine Abendfahrt ab Campingplatz. Außerdem gibt es abends das obligatorische Pfannkuchenessen.

Mittwochnachmittag, 30.Mai

Jasmina wird am Nachmittag von Cornelia betreut und somit können Holger, Claudia, Michael S., Pjotr und ich noch mal Putschall - Winklern fahren.

Donnerstag, 31. Mai

Heute machen wir eine lange Tour von Putschall bis Lamnitz. Putschall bis Winklern fahren Michael S., Pjotr, Antonia und ich. In Winklern steigt Torsten dazu und gemeinsam fahren wir bis Lamnitz. Torsten schwimmt zweimal beim Kehrwasserfahren, wobei ein Schwimmer auf mein Konto geht, weil ich ihm ein sch... Kehwasser ausgesucht habe. Damit haben wir unsere zwei Fahrten pro Tag am Stück erledigt und wieder 23 Kilometer eingesammelt.

Freitag, 01. Juni

Der Kreis schließt sich. Wir (Antonia, Pjotr, Michael, Torsten) wieder die Standardstrecke ab Flattach. Torsten fährt mit uns am Campingplatz vorbei bis zur ersten Brücke. Das Stück danach ist zu schwierig. Der Rest der Truppe fährt, auf Antonias Wunsch, ohne Kehrwasser bis nach Unterkolbnitz.

Das ist dann das Ende der Pfingstfahrt 2018.

In meinem Fahrtenbuch stehen 145km. Das dürfte mein persönlicher Rekord für eine Pfingstfahrt sein.
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Bericht zur Fahrt an die Salza,
oder: Der Hüftknick, das unbekannte Wesen

Von: Hans-Peter Krätz
Donnerstag, 10. Mai

Sebastian fehlt noch. Pünktlich zum Einstieg kommt er doch noch und jetzt sind wir komplett. Sebastian, Michael, Holger, Peter, Pjotr, Torsten.
Holger und ich nehmen Torsten in unsere Mitte. Das Lernziel heute für Torsten heißt Kehrwasser fahren und für mich: Rolle üben und im Speziellen endlich mal wieder den Hüftknick machen!!
Nach dem Desaster auf der Kelchsauer tut das unbedingt Not.

Für die Rolle sind wir mit ausreichend Lehrvideos von Eric Jackson ausgestattet. Ich fange noch an der Brücke zum Campingplatz zu üben an. Und Holger übt mit Torsten das Kehrwasserfahren.
Sebastian, Peter, Pjotr und Michael sind derweil schon weiter gefahren. Torsten legt seinen ersten von noch vielen Schwimmern hin.

Holger, Torsten und ich schaffen es nicht bis zum Campingplatz in Wildalpen. Nach 4 Schwimmern gibt Torsten auf und läuft zum Campingplatz zurück.
Wir fahren ohne ihn weiter und zusammen mit der anderen Gruppe erreichen wir mit nur einem weiteren Schwimmer (nein, ich bin es nicht) unseren Ausstieg bei Fachwerk.

Zurück auf dem Campingplatz gibt es den vier Uhr Kaffee und einen Geburtstagskuchen von Holger.

Nach dem Geburtstagskuchen üben wir noch den Hüftknick in Holgers Rockstar auf der Wiese. Das geht erstaunlich gut und macht sogar Spaß.


Den ganzen Abend gibt es nur ein Thema: Wie funktioniert eigentlich der Hüftknick? Alle außer mir können ihn (oder behaupten es zumindest), aber keiner kann erklären, was genau er da eigentlich macht. Vor allem die Frage, was man mit den Beinen bzw. den Knieen machen muss wird sehr kontrovers diskutiert. Muss man bei der Rolle rechts jetzt eigentlich das Linke oder das rechte Knie anziehen? Und was macht man dann mit dem anderen? Es werden wilde Theorien über Körperspannung, Muskelanspannung und Entspannung aufgestellt.

Das führt dann zum Schluss sogar dazu, dass wir Sebastians Lupo mit den Spitzen auf zwei Tische legen und Sebastian Kopf unter erklären soll, was er da eigentlich macht. Aber siehe da: Sebastian kann es nicht. Der zufällig anwesende Kajaklehrer erklärt mir dann, dass ich dem Paddel nachschauen soll, weil ich dann den Kopf weiter unten im Wasser lasse. Eines meiner Probleme ist ja wohl, dass de Kopf zuerst aus dem Wasser kommt.

Ich fasse die Lage der Tipps zusammen: Ich soll dem Paddel nachgucken, ich soll das Paddel weiter nach außen führen, ich soll den Hüftknick besser machen. Ah ha!!!

Wir gehen schlafen ohne die Frage geklärt zu haben, was man mit den Beinen und Knieen machen soll.

Freitag, 11. Mai

Sehr verehrter Leser, glaubt es oder nicht, aber nach dem "guten Morgen" geht es direkt weiter. Holger erklärt, dass man im Schlafsack gut die Rolle üben kann (Schlafsackrolle??). Und dass er jetzt weiß welche Muskeln ich wie anspannen muss. Auch ich habe die ganze Nacht mental geübt, bin aber nicht wirklich weitergekommen.

Heute fahren wir von Fachwerk bis Erzhalden und zwar ohne Torsten. Mit Torsten wollen wir am Nachmittag oberhalb des Campingplatzes fahren.
Holger erklärt mir was ich mit den Beinen/Knieen machen muss. Und es funktioniert!! Man muss das eine Knie... und das andere Bein....

Also heute Hüftknick und dem Paddel nachschauen. Zuerst mal am Ufer üben. Das Wasser ist a.... kalt. Salza halt. Mehr als dreimal Kopf unter Wasser geht nicht. Was soll ich sagen, es wird besser. Wir haben auf der Fahrt zwei Schwimmer und leider muss ich sagen, ich bin dabei. Da bin ich wieder in den alten Modus "stützen, stützen, Kopf hoch, kein Hüftknick ... zurückgefallen". 0k, es braucht halt, bis die neue Bewegung automatisiert ist.

Pjotr, Sebastian und Holger sind auch vom Rollenvirus infiziert und am Ausstieg machen wir bei laufender Kamera Rollen für die abendliche Videoanalyse.

Die nachmittäglichen fünf Kilometer bis zum Campingplatz mit Torsten laufen gut bis zur Walze vor dem Ausstieg, an der er dann doch scheitert.

Mein Fazit für heute: Es besteht Hoffnung.

Samstag, 12. Mai

Wir arbeiten die Salza Stück für Stück ab. Heute ab Erzhalden bis Camping Saggraben, also durch die Schlucht, oder die "Strecke mit den erhöhten Uferrändern".
Wildalpen ist auch nicht mehr das was es mal war. Wir haben wieder super Wetter und eigentlich ist es in Wildalpen immer naß und kalt.

Für mich heißt es weiter die Rolle üben. Es besteht zwar Hoffnung, aber es gibt auch Rückschläge. Nach einem Bootsaufstellversuch falle ich um, verfalle wieder in den alten Stil und schwimme prompt. Macht nichts, weiter üben.


Ansonsten war es eine sehr schöne Paddelfahrt mit viel Spaß.

Nach Nudeln und Kaiserschmarrn fahren wir mit Torsten vom Campingplatz nochmal nach Wildalpen. In Wildalpen fahren Sebastian und ich nochmal in die Spielwelle und damit endet der Paddeltag.

Sonntag, 13. Mai

Torsten beschließt, dass es für ihn reicht und fährt direkt von Wildalpen nach Hause. Wir fahren wie schon im letzten Jahr zur Steyr. Von der Steyr gibt es nicht viel zu berichten. Außer dass es wieder eine traumhafte Fahrt ist. Dieses kalte eisblaue Wasser ist einfach Klasse.

Am Wehr gilt: Alle treffen die Rutsche, auch Peter, auf den Zentimeter.

Und für mich gilt: 3 x Rollen, kein mal schwimmen.

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Bericht zur Fahrt am 1. Mai
Von: Moni Petersen / Hans-Peter Krätz
Samstag, 28.04.2018

Als Shuttlebunny an der Kelchsauer Ache Als Shuttlebunny wird der oder die Paddlerin bezeichnet, die beim morgendlichen Blick in den Fluss das deutliche Signal empfängt "Du und ich werden heute keine Freunde!" , dieses Signal richtig deutet und den Paddlern verkündet, dass sie das Autoumsetzen übernehmen wird. Paddler sind diejenigen, die das Signal nicht empfangen - oder es schlichtweg ignorieren.

Beim Einstieg am Mauthäuschen beschleichen den Shuttlebunny im Angesicht des munter im Sonnenlicht dahinplätschernden Baches leise Zweifel, ob der Entschluss zum Paddelverzicht richtig war, diese verstummen aber sofort beim Anblick eines kopfunter die erste Schwallstrecke hinunterholpernden Paddlers.
Nach der Rolle verschwinden die drei behelmten Köpfe um die nächste Kurve.



Auf dem Weg flussab steuert der Shuttlebunny alle halbwegs möglichen Parkbuchten an, um vom Ufer oder von Brücken einen Blick auf die Gruppe zu erhaschen. Die vorausgesagte Fahrzeit von 1,5h ist beim ersten Treff nach wenigen Kilometern schon weit überschritten.







Die drei Helden des Wassers berichten von beim Rollen angeschlagenen Fingern und Händen, vom neuen Boot, was sich vom Fahrer trennt und alleine weiterschwimmt und von Bäumen, die umtragen werden müssen.

Das Shuttlebunny gratuliert sich im Stillen zum morgendlichen Entschluss.......

Beim nächsten Zusammentreffen klingt schon eine leichte Erschöpfung in den Berichten durch. Fragen und Bemerkungen wie "Die war doch früher nicht so heftig? Wie lange ist es denn noch bis zum Ausstieg?" werden laut. Der Hinweis auf das nur 50m entfernt parkende Auto wird aber ignoriert....

Also trennen sich Paddler und Bunny wieder und streben jeder auf seine Weise dem Zeltplatz und Ausstieg zu. Als das Shuttlebunny an der Ausstiegsstelle das oben erwähnte neue, offensichtlich immer noch nicht gezähmte Boot wieder alleine vorbeischwimmen sieht, ahnt sie, dass der Fluss auch auf den letzten Kilometern nicht leichter geworden war. Oder das Boot hatte die Passage im Flussführer ".... wer hier noch nicht genug hat, kann die restlichen zwei Kilometer bis zur Mündung in die Brixentaler Ache noch fahren...." zu wörtlich genommen.

Zum Glück kamen die zwei Paddler, die noch im Besitz ihrer Schiffchen waren, fast zeitgleich am Zeltplatz an, wussten den Dritten sicher am Ufer und die Aktion "Fang das Boot" konnte starten. Gegen die motorisierten Häscher hatte das abenteuerlustige Boot keine Chance und wurde in der Brixentaler Ache überwältigt und aufs Autodach gebunden.

Sonntag, 29.04.2018

Beim Frühstück am nächsten Morgen, als das Shuttlebunny sich als einzige schmerzfrei nach dem Kocher bücken und der Marmelade strecken konnte, wurde der Plan für Tag 2 besprochen. Da für eine zweite Fahrt auf der Kelchsauer plötzlich vier Shuttlebunnys, aber kein Paddler zur Verfügung gestanden hätten, wurde diese Idee fallen gelassen - und selbst 60 km Anfahrt zur Saalach konnten die Freude der Paddler auf 15km vollkommen entspanntes Paddeln von Au bis Schneizlreuth nicht trüben.

Montag, 30.04.2018

Nachdem wir uns auf der Saalach ausgeruht hatten und die Schmerzen von der Kelchsauer nachließen, haben wir uns für heute die Windauer Ache ausgesucht. Und hatten auch eine Premiere: Keiner von uns ist sie bisher gepaddelt, Neuland für alle, das hatten wir noch nicht. Die oberen 800m WWIV haben wir aber doch liegen lassen und sind am Beginn der Mautstrecke eingestiegen. Laut Führer WWIII+ mit abnehmenden Schwierigkeiten, das könnten wir schaffen! Und die Winddauer Ache stellte sich als ein wirklich sehr schöner Fluss heraus. Läuft flott dahin, hat ein paar knackige Stellen, aber immer fair und fließt durch eine sehr schöne Landschaft. Wir hatten einen Pegel von 100cm (am Pegelhäuschen am Ausstieg). Das ist Niedrigwasser. Bei mehr schauen weniger Steine raus, aber vor allem auf den ersten 500m hat der Bach ein ordentliches Gefälle und bei mehr Wasser wird es sicher heftiger. Zu unserem Glück hatten wir wieder ein Shuttlebunny, das uns auch ab und zu vom Ufer aus zugewunken hat. Für die 8km haben wir 2 Stunden gebraucht.

Dienstag, 01.05.2018

Moni und Jörg sind gestern Abend schon abgereist und Holger und ich überlegen, was wir tun sollen. Nochmal Kelchsauer ist viel zu anstrengend (die Knochen tun immer noch weh), nochmal Windauer ist, weil wir ja nur ein Auto haben, logistisch zu schwierig. Die Ötz und Plattling sind zu weit.
Also: Einfach die Sachen gepackt und wieder zur Saalach. Strecke Au-Unken und nur gezielt fahren geübt. Holger hat ein neuen Buch vom Jackson dabei und da stehen neue Tricks drin, die geübt werden wollen……
Au – Unken ist zwar kurz, aber wir sind vom Üben und vom ganzen Wochenende noch platt und wollen ja auch noch nach Hause.

Fazit des Fahrtleiters: Es ist eine ganz schlechte Idee, das Fahrtjahr mit einem Vierer zu beginnen!!
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Bericht zur Fahrt auf der Weißen Elster
Von: Jörg Petersen
Wow, 15 Anmeldungen fürs Anpaddeln – das gab es wohl noch nie. Da hat sicher auch das hoch-sommerliche Wetter mitgeholfen.

Da Hans-Peter verhindert war, hat Bernd Sachs die Fahrtenleitung übernommen. Nach der lästigen Arbeit, die Autos ans Ziel vorzusetzen konnten wir endlich um 11:30 Uhr in die Boote.

Dank der etwas früheren Startzeit waren wir den anderen vielen Paddlern immer eine halbe Stunde voraus. Unsere große Meute hatten wir in zwei Gruppen geteilt – Peter R. als ehemaliges Mitglied der Naturfreunde von Plauen war unser kundiger Führer.

Wenn man endlich die Stadt Plauen hinter sich hat, taucht der kleine Fluss in eine abwechslungsreiche – in diesem Jahr wunderschöne blühende, grüne Landschaft – ein. Ein paar alte Wehranlagen, ein Gasthof mit schönem renovierten Fachwerk, viele Wanderer und Radfahrer...

Die Weiße Elster wird nach den ersten Kilometern etwas sportlicher, da einige Felsen in der Strömung liegen. Nach einer Flussschleife sehen wir die imposante Elstertal-Eisenbahnbrücke – sie ist nach der Göltzschtalbrücke die zweitgrößte Ziegelsteinbücke der Welt: 68 m hoch, 1851 fertig gestellt.

Auch das Gefälle nimmt zu und so hatten wir in unserer Gruppe schon den ersten Schwimmer des Jahres. Bei den sommerlichen Temperaturen war das zum Glück kein wirkliches Problem und wir nutzten die Gelegenheit für eine kurze Pause. Nur kurze Zeit später mussten wir das gleiche Boot nochmals bergen – da fehlte wohl die Konzentration. Beim kleinen Ort Gippe / Elsterberg sind die geplanten 15 km schon geschafft und die Fahrt zu Ende. Ausstieg und Packen auf einer großen Wiese bei wunderschöner Sonne – das war ein gelungener Start in die Paddelsaison.

So kann es weiter gehen.






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Paddeltouren am Oberrhein
Wolfgang hat einen kurzen Film über 4 Paddeltouren am Oberrhein ins Internet gestellt.

Einen ausführlichen und informativen Fahrtenbericht gibt es auch.

Naturschutz oder Klimaschutz?
Es gibt einen sehr interessanten Film zum Thema "Naturschutz oder Klimaschutz". Wie Umweltfreundlich ist die Wasserkraft?
Unter anderem kommen die Soca, der Tagliamento und die Loisach vor.

Unbedingt sehenswert!

Film in der BR Mediathek

Über uns

Was wir tun
Wir sind eine Gemeinschaft von Paddlern und unser Ziel ist es, in der Gemeinschaft Flüsse zu befahren und dabei die Natur, den Sport und die Gemeinschaft zu erleben. Als Wildwasserfahrer suchen wir Spannung und Adrenalin, als Wanderfahrer sind wir Naturliebhaber und Genusspaddler.
Wir sind organisatorisch eine Sportgruppe innerhalb der Freizeitgemeinschaft Siemens, stehen aber allen Paddlern offen; also auch nicht-Siemens-Mitarbeitern und haben ca. 170 Mitglieder.
Mitglied werden

Was wir nicht tun
Wir betreiben keinen Wettkampfsport und dementsprechend auch kein Wettkampftraining. Obwohl wir im Verein Seekajaks haben, bieten wir keine Vereinsfahrten auf dem Meer an.

Die Vereinsfahrten und das Fahrtprogramm

Wildwasser: Das Fahrtprogramm soll ausgewogen sein, so dass für jeden etwas dabei ist. Die Schwierigkeiten für die Wildwasserfahrten liegen im Bereich von WW II-WW IV, wobei der Schwerpunkt auf WW III liegt.
Die Fahrten finden an normalen Wochenenden, an langen Wochenenden und im Sommer (August) auch noch in der ersten Ferienwoche statt. Als besonderes Angebot haben wir noch die Pfingstfahrt.

Die Pfingstfahrt findet in den Pfingstferien statt. Wir fahren im jährlichen Wechsel nach Österreich oder Slowenien und Frankreich. Die Pfingstfahrt nach Österreich / Slowenien läuft über eine Woche. Die Fahrt nach Frankreich geht meistens zur Durance und läuft wegen der längeren Anfahrt über zwei Wochen.

Wanderfahrer: Wir Wanderfahrer haben im Moment keine fest geplanten Fahrten. Stattdessen organisieren wir uns zur Zeit spontan per e-mail mit einer Woche Vorlauf. Wir befahren zahme Flüsse, Seen und Kanäle. Schaut Euch die Bilder in der Galerie an, um Eindrücke zu bekommen.

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

Ablauf einer Vereinsfahrt
Der erste Schritt für Euch ist die Anmeldung beim Fahrtenleiter. Der Fahrtenleiter sammelt die Anmeldungen und reserviert dann auf dem Campingplatz die notwendige Anzahl von Stellplätzen für Autos, Zelte und Wohnmobile. Wir gehen immer auf einen Campingplatz, aber es besteht natürlich keine Pflicht zum Zelten. Wir haben auch Mitpaddler, die sich ein Zimmer nehmen.
Vor der Fahrt schreibt der Fahrtenleiter alle Teilnehmer per email an und informiert noch mal über organisatorische Dinge. Vor allem weiß dann jeder, wer auf der Fahrt dabei sein wird. Die Fahrtteilnehmer verständigen sich dann untereinander über Fahrgemeinschaften. Wir wollen die Autos möglichst voll packen, um die Auto-Kilometer zu reduzieren.
Am Tag der Anreise trifft man sich dann meistens abends auf dem Campingplatz. Die Anmeldung und die Abrechung des Campingplatz macht dann jeder selber, das wird also nicht vom Fahrtenleiter für alle erledigt.

Wenn es dann zum Paddeln geht, dann haben wir uns angewöhnt um 10Uhr am Campingplatz loszufahren. Vorher werden noch die Boote und die Mitfahrer auf die Autos verteilt. Auch hier versuchen wir wieder mit möglichst wenig Autos zu fahren.

Nach Ende der Fahrt packen wir die Boote wieder auf die Autos und fahren zum Campingplatz zurück.

Bei uns gibt ein kein gemeinsam organisiertes Kochen nach dem Motto "einer schält die Kartoffeln, einer wäscht den Salat" usw. Jeder ist zuerst mal Selbstverpfleger. Wobei die Fahrgemeinschaften dann auch irgenwie zum gemeinsamen Kochen tendieren.

Sicherheit wird groß geschrieben
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In der Var Schlucht
Kajakfahren birgt gewisse Risiken, und dazu gehört nicht nur der Suchtfaktor. Wie bei jedem Sport in der Natur besteht Verletzungsgefahr. Beim Kajakfahren ist das vor allem eine Kenterung mit anschließender Schwimmeinlage im und unter dem Wasser. Um die Sicherheit zu gewährleisten gilt bei uns folgendes Vorgehen:
  • Wir fahren immer mit voller Schutzausrüstung: Neopren, Helm, Schwimmweste.
  • Jeder Teilnehmer hat einen Wurfsack dabei.
  • Wir fahren nicht als großer unkoordinierter Haufen den Fluss herunter, sondern teilen uns in Gruppen von 3-4 Fahrern auf.
  • Innerhalb der Gruppen legen wir eine Reihenfolge fest, also wer fährt als Erster, wer ist der Zweite usw.
  • Auch für die Gruppen legen wir eine Reihenfolge fest.
  • Die Gruppen fahren mit Abstand zu einander. Der Abstand sollte nicht zu groß sein, aber auch nicht so klein, dass die Gruppen sich wieder durschmischen. Gibt es auf dem Fluss schwierige Stellen, dann wartet die vorfahrende Gruppe an der schwierigen Stelle um im Notfall helfen zu können.
  • An unübersichtlichen Stellen (WW4) steigen wir aus und schauen uns die Stelle an. Wir fahren auf keinen Fall blind den Fluss herunter. Je nach Bedarf bauen wir eine Sicherung auf.

Die Schwierigkeitsgrade des Wildwassers
In der Tabelle unten findet Ihr die Schwierigkeitsgrade des Wildwassers. Die Angaben für den 5. und 6. Grad sind nur der Vollständigkeit wegen aufgeführt. Auf WW V und WW VI sind wir nicht unterwegs sind.

I
unschwierig
II
mässig schwierig
III
schwierig
IV
sehr schwierig
V
äußerst schwierig
VI
Grenze der Befahrbarkeit
Sicht Freie Durchfahrten Übersichtliche Durchfahrten Durchfahrten nicht ohne weiteres erkennbar, Erkundung meist nötig Erkundung unerlässlich Im allgemeinen unmöglich. Bei bestimmten Wasserständen eventuell fahrbar. Hohes Risiko
Wasser Regelmäßiger Stromzug
Regelmässige Welle
Kleine Schwälle
Unregelmäßiger Stromzug
Unregelmässige Welle
Mittlere Schwälle
Schwache Walzen, Wirbel und Presswasser
Hohe unregelmäßige Wellen
Größere Schwälle
Walzen, Wirbel und Presswasser
Hohe andauernde Schwälle
Kräftige Walzen, Wirbel und Presswasser
Extreme Schwälle
Extreme Walzen, Wirbel und Presswasser
Flussbett Einfache Hindernisse Einfache Hindernisse im Stromzug
Kleine Stufen
Einzelne Blöcke und Stufen
Andere Hindernisse im Stromzug
Blöcke versetzt im Stromzug
Höhere Stufen mit Rücksog
Enge Verblockung, hohe Gefällstufen mit schwierigen Ein oder Ausfahrten


Anfänger sind willkommen
Anfänger sind willkommen und werden von uns behutsam in den Kajaksport eingeführt. Wir fangen auf einem See an. Auf dem See werden die Grundschläge und das Geradeausfahren geübt. Die Boote haben immer die Tendenz zur Seite auszubrechen. Das ist am Anfang sehr lästig, aber nach ca. 3 Stunden hat man ein Gefühl für das Boot und das Geradeausfahren klappt.
Als nächste Stufe steht dann die erste Fahrt auf fließendem Gewässer an. Das sind bei uns Regnitz oder Wiesent.
Dann kann man in der nächsten Stufe z. B. auf die Isar gehen. Ein breiter Fluss, ruhige Strömung und viel Platz und Zeit zum Manövrieren.
Und spätestens auf der Isar fängt der Spaß an und der Virus hat sich eingenistet....


Das Bootshaus
In unserem Bootshaus lagern die vereinseigenen Boote und das zugehörige Material. Vereinsmitglieder können Boote, Paddel, Spritzdecken, Schwimmwesten, Helme, Wurfsäcke und Bootswagen ausleihen.
Neben den vereinseigenen Booten können die Mitglieder im Bootshaus auch ihre eigenen Boote lagern. Weiterhin gibt es im Bootshaus eine Werkstatt für Reparaturen an Booten.

Was wir im Winter machen
Im Winter üben wir im Hallenbad die Rolle und andere Tricks.

Mitglied werden
Wenn Du Mitglied werden möchtest, dann findest du hier die notwendigen Unterlagen

Fahrtprogramm 2019

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Beim Surfen
Kontakt Wildwasserfahrer:
Hans-Peter Krätz
hans-peter.kraetz@nefkom.net
Tel.: 09131-430175, mobil: 0172 820 1106

Kontakt Wanderfahrer:
Thomas Popp
wanderwart@faltbootgruppe.de





Datum Fluss Beschreibung Typ
April
12. bis
14. April
Huningue Zum Start des Fahrtjahres wollen wir uns in Huningue wieder an das Boot gewöhnen.
Und an unserern Mitspieler, das Wasser.
Link zum Trainingskanal: http://www.ville-huningue.fr/de/Wassersport-kanu-kayak-rafting/
Link zum Campingplatz: https://www.cadpa.org/camping-huningue/

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW Anmelden
Boot reservieren
Samstag,
20.April
Pegnitz Lungendorf bis Eschenbach
Alternativ bei zu wenig Wasser die Regnitz von Erlangen nach Hausen

Fahrtleitung: Thomas Popp
WF
15km
bzw Alternativ
13km
Anmelden
Boot reservieren
Sonntag,
28.April
Weiße Elster Die Talsperre Pirk lässt einmal im Jahr, am dritten Wochenende im April, Wasser ab.
Dann ist die Weiße Elster inclusiver der sonst geperrten Steinicht fahrbar.
Sonntagsfahrt: Plauen bis Gippe

Fahrtleitung: Bernd Sachs
WW
15 km
WW II
Anmelden
Boot reservieren
Mai
1. bis
5. Mai
noch offen Mal schauen wo wir Wasser und gutes Wetter finden.
Evtl. zwischendurch mal den Standplatz wechseln.

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW III Anmelden
Boot reservieren
04. / 05. Mai
Fränkische Saale Fahrt von Hammelburg bis Gemünden
Hammelburg - Campingplatz Roßmühle
Campingplatz Roßmühle - Gemünden am Main

Fahrtleitung: Thomas Popp
WF
12,5km
bzw Alternativ
17km
Anmelden
Boot reservieren
11. / 12. Mai Untere Isar
oder
Leitzach / Mangfall
Für die Isar:
Ab Sylvensteinspeicher bis Arzbach
Standplatz Alpencampingplatz Arzbach

Für Mangfall und Leitzach wird der Standplatz noch bekannt gegeben

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW II Anmelden
Boot reservieren
25. / 26. Mai
Moldau Parkplatz Kreuzung Bundesstrasse 160 und 163 bei Taboriste u Tri veverek
bis Campingplatz Kemp Vltava und von dort nach Camping Paradijs

Fahrtleitung: Thomas Popp
WF
18km
und
22km
Anmelden
Boot reservieren
30. Mai bis
02. Juni
Steirisch
Salza
Standplatz Camping Nachbagauer, Wildalpen

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW II - III Anmelden
Boot reservieren
Juni
16. bis
21. Juni
Soca Pfingsfahrt
Standplatz Bovec Camp Toni

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW II - IV Anmelden
Boot reservieren
29. / 30. Juni Lech Standplatz: Camping Rudi, Häselgehr
Steeg – Häselgehr – Weißenbach

Fahrtleitung: Jörg Petersen
20km
22km
WW II - III
Anmelden
Boot reservieren
Juli
5. Juli: Bootshausgrillfest
13. / 14. Juli Ammer
Loisach
Isar
Auf große Nachfrage hin: Mal wieder die Klassiker im Programm !!
Standplatz noch offen, sehen wo dann wirklich Wasser ist.

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW II - III Anmelden
Boot reservieren
August
06. bis
11. August
Engadin Standplatz: Campingplatz Sur En

Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW III - IV Anmelden
Boot reservieren
September
07. / 08. September Saalach Standplatz: Camping Grubhof
Fahrtleitung: Hans-Peter Krätz
WW II - III Anmelden
Boot reservieren
22. September Donau Bezirksfahrt, Vohburg - Kehlheim

Fahrtleitung: Jörg Petersen
WF Anmelden
Boot reservieren

>>>>> Download Fahrtenprogramm <<<<<< Auf allen Vereinsfahrten sind Schwimmwesten zu tragen!
Bitte meldet Euch wegen der Planung beim Fahrtenleiter an.

Bootshaus

Bild Bootshaus
Einfahrt zum Bootshaus
Bild ScreenShotBootshausAdresse
Lageplan des Bootshauses (Quelle: Open Street Map)

Im Bootshaus bieten wir:
  • Mietplätze für eigene Boote
  • Werkstatt für Reparaturen
  • Vereinseigene Leihboote, Paddel, Spritzdecken und Wurfsäcke
  • Schwimmwesten und Helme für Kinder und Erwachsene

Adresse: Am Tennenbach 1 / 91054 Buckenhof

Das Bootshaus ist nicht so leicht zu finden. Wenn ihr als Adresse "Am Tennenbach" eingebt, dann leitet euch ein Navi zur Rückseite des Bootshauses. Ihr müsst auf der Gräfenberger Strasse Richtung Uttenreuth weiterfahren. Nach einer Haltebucht auf der rechten Seite kommt ein unbefestigter Weg, der zum Bootshaus führt. In der Karte rechts ist die Zufahrt rot eingezeichnet. Hier auch die GPS Koordinaten: 49.596407 11.056491

Wo ist was im Bootshaus
Für neue Mitglieder und solche, die selten Boote leihen, hier ein paar Informationen zum Bootshaus: Im ersten Raum rechts finden sich nur private Paddel und Material, im zweiten Raum, der ehemaligen Werkstatt, dagegen ausschließlich vereinseigenes Leihmaterial wie Paddel, Spritzdecken, Schwimmwesten, Lukendeckel, Helme, Wurfsäcke und die zwei Bootswagen. Um ein Boot zu reservieren, findet man auf unserer Homepage eine Liste der Vereinsboote mit Foto und Beschreibung. Um das reservierte Boot im Bootshaus zu finden, hängt am Aushangbrett im Eingangsbereich eine Liste der Boote, einmal nach Platznummern sortiert, einmal nach Namen. Die älteren, gelben PVC-Spritzdecken sind alle mit dem zugehörigen Bootsnamen gekennzeichnet. Die Neoprendecken der Wildwasserboote sind keinem bestimmten Boot zugeordnet, da sie nach dem Bauchumfang des Paddlers ausgesucht werden müssen. Es gibt bei den neueren Wildwasserbooten nur noch zwei unterschiedliche Lukengrößen, ein Ausprobieren der gewählten Spritzdecke auf das entsprechende Boot ist zwingend nötig. Ein Ausdruck der aktuellen Vorschrift zur Kennzeichnung von Booten auf Großgewässer findet Ihr im Anhang.

Ausleihen von Booten oder Material

Das Ausleihen läuft in 3 Stufen ab: Reservieren, abholen, zurückgeben.

Reservieren: Ihr sucht Euch ein Boot aus und prüft zuerst mal, ob das Boot nicht schon reserviert ist. Dann schickt ihr eine email mit dem Reservierungswunsch an die Schriftführerin Moni. Moni prüft, ob hier schon einen Reservierungswunsch vorliegt. Wenn das nicht der Fall ist, dann trägt sie das Boot in der Leihliste für Euch als reserviert ein. Wennn schon ein Reservierungwunsch vorliegt, dann ist dieser natürlich zuerst zu berücksichtigen.
Moni kontaktiert aber immer die beiden Boots-Kontrahenten um sicher zu stellen, dass der ältere Reservierungewunsch noch aktuell ist. Es geht dann also in die Verhandlung. Es ist daher wichtig, dass ihr ein reserviertes Boot über Moni auch wieder frei gebt, wenn ihr es doch nicht nutzen möchtet. Dann kann ja jemand anders es nutzen.


Abholen: Im Bootshaus liegt ein Leih-Ordner, in dem ihr das Boot bei der Abholung eintragen müsst. Ihr legt dabei Euer persönliches Entleihblatt an und auf diesem Blatt werden alle Eure Entleihungen eingetragen. Damit erfolgt später die Jahresabrechnung der Leihgegühren. Auf dem Blatt gibt es ein Entleihzeitraum und einen Nutzungszeitraum. Was ist der Unterschied? Geliehen wird das Boot häufig ein paar Tage vor der Nutzung und zurück gebracht wird es nach der Nutzung, z.B. Abholen am Donnerstag zum packen, nutzen am Samstag und am Sonntag und Rückgabe am Montag. Bezahlen müsst Ihr nachher nur die Nutzungsdauer, in dem Beispiel als Samstag und Sonntag. Diese großzügige Regelung ist nicht dazu gedacht, ein Boot zwei Wochen für den Urlaub zu leihen und dann im Urlaub nur 3 Tage zu benutzen.

Rückgabe: Bei der Rückgabe könnt ihr dann den Nutzungszeitraum eintragen. Boote trocken machen und wieder auf die richtigen Plätze legen.

Ohne ein paar Regeln am Bootshaus geht es leider nicht. Und die kommen hier:
  • Die Ausleihe kann nur an Vereinsmitglieder erfolgen.
  • Wenn Boote auch für externe Paddler gemietet werden, muss ein Vereinsmitglied an der Fahrt teilnehmen.
  • Die Boote müssen unbedingt bei der Schriftführerin reserviert werden.
  • Festgestellte Schäden bitte an den Bootshauswart melden.

Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich durch den Kassenwart. Das Bootshaus ist verschlossen, aber Mitglieder können natürlich einen Schlüssel bekommen. Die Schlüsselausgabe erfolgt durch den Kassenwart.


Und hier kommt nun endlich die Liste unserer Boote

Name Bild Typ Hersteller/Typ Material Reservieren
Ochsenfrosch
Familien- KanadierOld TownSandwich reservieren
Pengertz
Familien- KanadierOld TownSandwich reservieren
Janus
Zweier- Wander- KajakNeckyPE reservieren
Sir Henry
Zweier- Wander- KajakPrijonGFK reservieren
Yellow Submarine
Zweier- Wander- KajakWilderness Northstar?? reservieren
Bonito
Einer- Allround- KajakPrijon/Yukon TourPE reservieren
Klabautermann
SeekajakLettmannGFK reservieren
Marlin
SeekajakPrijonPriLite reservieren
Goldfischla
Einer- KajakPrijon/ TaifunPE reservieren
Chiquita
Einer- WW-KajakEskimo/ Diablo EvolutionPE reservieren
Zwilling
Zweier-WW- KajakEskimo/ Topo-DuoPE reservieren
Fluffy-Tatütata
Zweier-WW- KajakEskimo/ Topo-DuoPE reservieren
Wigo
Spielboot/ WildwasserZelenzyPE reservieren
Little Hero
Jugendboot/ SpielbootJacksonPE reservieren
2 Fun
Jugendboot/ SpielbooJacksonPE reservieren
Quadro
WildwasserEskimo/ QuadroPE reservieren
Mamba
CreekerDaggerPE reservieren
Diesel60
River- RunnerWavesportPE reservieren
ProjectX
FreestylerWavesportPE reservieren
Jefe
CreekerLiquidlogicPE reservieren
Herkules
CreekerPrijonPE reservieren
Waka Tuna
CreekerWaka KajaksPE reservieren
Delphin
Jugend-WW- EinerEskimo/ KendoPE reservieren
Laubfrosch
KinderkajakRobson/ SupersonicPE reservieren
4 Fun
SpielbootJacksonPE reservieren
Bootswagen
reservieren
Bootswagen Lite
reservieren


Bootshaus Gebühren Jahresgebühr
Bootsplatz 19 Euro

Gebühren für Leihmaterial 1.Tag und 2.Tag je jeder weitere Tag
Boot komplett mit Paddel und Spritzdecke 3 Euro 1,50 Euro
Schwimmwesten, Helme, Wurfsäcke ohne Gebühren
Jugendliche Vereinsmitglieder unter 18 Jahren zahlen jeweils die Hälfte der Leihgebühren

Bootsentleihliste

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August